Die Beziehung auffrischen

Diese Möglichkeiten sorgen für frischen Wind im Ehebett

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Abbildung 2: Besondere Spielarten oder besondere Orten können das Liebespiel in der Ehe aufpeppen


Wer bereits seit Jahren verheiratet ist, wird oft feststellen, dass das Sexleben langsam einschläft und zur Routine wird. Wir zeigen, wie man sein Eheleben aufpeppen kann.

Nach vielen Jahren Ehe ist vermutlich auch das einfallsreichste Repertoire an sexuellen Spielideen aufgebraucht und das Getümmel zwischen den Laken endet irgendwann in einer öden Routine. Zumindest ist das die landläufige Meinung - und sicherlich die Realität in diversen Schlafzimmern. Das Sexleben verkommt zu einem Punkt auf der To-Do-Liste und der Spaß ist eher die Ausnahme, denn die Regel. Aber muss das unbedingt sein? Nein, denn selbst langjährige Partner können ihr Sexualleben aufpeppen. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass es eigentlich gar nicht möglich ist, sie alle in nur einem Leben auszutesten. Dieser Artikel zeigt einen Überblick.

Neue Spielarten ausprobieren

So wie es kaum immer dieselbe Sexstellung sein muss, so muss es auch nicht immer derselbe Sex sein. Paare können im Schlafzimmer ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wie wäre es mal mit Rollenspielen und inszenierten Szenarien, um neuen Schwung hineinzubringen? In diesem Bereich gibt es keine Vorschriften oder Regeln, solange die folgenden Punkte geklärt sind:

  • Absprache - wer Rollenspiele oder Szenarien austesten möchte, sollte sie vorher kurz mit dem Partner besprechen. Es muss feststehen, dass beide Partner einverstanden sind - gerade, wenn es um brutalere Spielereien geht. 
  • Grenzen - jeder hat eine persönliche Grenze, die keinesfalls überschritten werden darf. Auch bei Spielereien muss das berücksichtigt werden. Wer sich zum ersten Mal in der Thematik versucht, sollte auf jeden Fall mit einem Safeword arbeiten und abbrechen, sobald dieses genannt wird.

Wer schon Spielereien genutzt hat, sich aber immer noch unbefriedigt fühlt, kann natürlich über einen Ortswechsel nachdenken. Warum nicht einmal mit dem Partner in eine entsprechende Spielhöhle gehen oder einen Swingerclub aufsuchen? In Swingerclubs muss nicht unbedingt ein anderer Sexpartner gewählt werden, hier kann bereits der Reiz, dass andere zusehen, für Befriedigung sorgen. Und es gibt noch weitere Örtlichkeiten:

  • BDSM-Clubs - gerade für die, die Zuhause schon mal etwas ausprobiert haben, aber schlichtweg nicht die geeigneten Örtlichkeiten besitzen, ist diese Lösung ideal. Unerfahrene Paare können sich im Club zudem Praktiken zeigen lassen. 
  • Sex-Hotels - nein, hiermit sind keine Bordelle gemeint. Es gibt bestimmte Hotel- und Ferienanlagen, in denen Pärchen einen gemeinsamen Sexurlaub verbringen können. Die Anlagen sind auf verschiedene Spielarten ausgelegt und bieten stets Seminare und Kurse, die das Sexleben auf Trab bringen können. 
  • Tantra - wer sich ausprobieren will, kann natürlich auch einen Tantrakurs belegen und hier lernen, den Partner auf ganz neue Arten zu berühren.

Einen weiteren Spielpartner ins Boot holen

Diese Idee greift Sex in Clubs oder Hotels auf, lässt sich aber durchaus auch zu Hause ausleben. Warum nicht mal mit einer weiteren Person ins Bett steigen oder ein Rollenspiel zu dritt durchführen? Die Möglichkeiten sind erneut vielseitig und beginnen mit Dominas und enden beim Sexsklaven. Ein Überblick:

  • Swingerclub - das ist wohl der einfachste Weg, um weitere Personen im Bett zu haben. In Swingerclubs ist es nicht nur üblich, die Partner zu tauschen, die Liegewiesen bieten sich auch dafür an, um mit mehreren Personen gleichzeitig im Bett zu liegen. 
  • Escorts - um Zuhause eine dritte Person unter die Decke zu holen, kann eine Escortdame - oder auch ein Escortherr - geeignet sein. Bei der Buchung kann genau gewählt werden, wer nach Hause kommt, zudem lässt sich vorher genau planen, was geschehen soll. 
  • Blind Dates - Datingsapps helfen hier. In den Portalen sind unzählige Menschen angemeldet, die durchaus Interesse daran haben, zu einem Pärchen ins Bett zu steigen. Da die wenigsten Personen an langfristigen Beziehungen interessiert sind, ergeben sich auch keine Komplikationen.

Natürlich gilt es auch bei dieser Idee, dass beide Partner mit dem Versuch einverstanden sind. Immerhin soll die Befriedigung nicht einseitig sein, sondern beide Partner betreffen. Das heißt übrigens auch, dass der Mann damit leben können muss, wenn sich die Frau einen weiteren männlichen Partner im Bett wünscht.

Gemeinsam durch Sexfilme anregen

Um sich anzuregen oder auch einfach auf neue Ideen zu kommen, können Pornos geeignet sein. Wer weiß, vielleicht findet ein Pärchen einen Sexfilm, der ihnen zum Durchbruch verhilft, wenn sie selbst keine wirklichen Ideen mehr haben? Um den Sexfilm gemeinsam genießen zu können, sollte jedoch das Umfeld stimmen: 

  • Ort - regt der Film die Fantasie und die Libido an, möchten Paare natürlich schnell zum Zug kommen. Die Örtlichkeit sollte also schon so gewählt werden, dass Sex und Fummeleien mühelos möglich sind. Falls Kinder im Haus sind, wäre vielleicht die Übernachtung bei der Oma oder bei Freunden angedacht. 
  • Alkohol - ein wenig Alkohol kann die Stimmung zusätzlich anheizen. Aber Vorsicht: Wer zu tief ins Glas schaut, wird vermutlich schon mitten im Film einschlafen und höchstens am eigenen Kissen fummeln. 
  • Kerzenschein - je nach Porno hilft Kerzenlicht der richtigen Stimmung auf die Sprünge. Und je nach Spielart stehen somit die Spielzeuge direkt bereit. 

Bei der Wahl des Films kommt es auf die persönlichen Vorstellungen des Paares an. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, keinen Film zu wählen, der bloßes Gerammel ohne viel Atmosphäre zeigt. Zwar ist eine Handlung nur von untergeordneter Bedeutung, doch spielt die Ästhetik des Films eine wichtige Rolle - und die ist bei bloßer Rammelei selten vorhanden.

Abbildung 2: Besondere Spielarten oder besondere Orten können das Liebespiel in der Ehe aufpeppen

Fazit - der Schwung kann erhalten bleiben

Selbstverständlich ist nach vielen Ehejahren nichts mehr so, wie am allerersten Tag. Das soll auch so sein, denn Stillstand würde gleichzeitig bedeuten, dass sich kein Partner weiterentwickelt. Doch muss das nicht heißen, dass es im Bett langweilig werden muss. Wer offen gegenüber Neuem ist, wer durchaus mal etwas ausprobieren möchte und wer seiner Fantasie freien Lauf lässt, wird sich über mangelnden Schwung im Bett nicht beklagen müssen. Doch wie in so vielen Bereichen der Partnerschaft heißt es auch hier: Die Partner müssen miteinander reden und den anderen auch mal fragen, was er sich wirklich vorstellt. Zum Reden gehört übrigens auch das Zuhören - oft äußern Partner ihre Wünsche immer wieder, werden nur nie vom Partner gehört. 

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